{"id":2268,"date":"2026-06-08T08:09:09","date_gmt":"2026-06-08T08:09:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.judithforgoston.com\/?p=2268"},"modified":"2026-06-08T08:14:54","modified_gmt":"2026-06-08T08:14:54","slug":"barefoot-trails","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.judithforgoston.com\/de\/2026\/06\/08\/barefoot-trails\/","title":{"rendered":"Barfu\u00df-Pfade"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eDas Reich Gottes widersetzt sich allen weltlichen Ma\u00dfst\u00e4ben\" \u2013 Ob ein Nachfolger Jesu diesen Satz\nglaubt oder nicht, zeigt sich in seinem\/ihrem Umgang mit Ansehen, Erfolg und Einfluss. (Das Original dieses Artikels erschien im Mai 2026 im Magazin \"Aufatmen\" des scm-Verlags)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir waren m\u00fcde. Entt\u00e4uscht und unsicher \u2013 aber vor allem m\u00fcde. Jahrzehntelanges berufsm\u00e4\u00dfiges Christsein: vier Jahre in der Mission in Indien, die Leitung von Bibelschulen in Indien und der Schweiz und die Arbeit mit internationalen Gemeindeleitern \u2013 hatte uns in eine geistliche Ersch\u00f6pfung gef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser christlicher Werdegang war einem radikalen, aber vermutlich nicht ungew\u00f6hnlichen Muster gefolgt: Bekehrung, Begeisterung, Festlegung (f\u00fcr mich an einer evangelikal-charismatischen Bibelschule in Colorado, wo ich auch meinen Mann kennenlernte). Danach der mutige Schritt als frischgebackenes Ehepaar in ein \u201eLeben im Dienst\u201c, in unserem Fall die Missionsarbeit in Indien.\nEine Arbeit, die erfolgreich war, Zahlen aufweisen konnte \u2013 und damit aber auch die Frage aufwarf, nach welchen Kriterien wir eigentlich \u201eErfolg\u201c zu messen versuchten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Solche Fragen werden nicht kleiner, je schwarz-wei\u00dfer man denkt. So begannen wir \u00fcber die\nJahre hinweg, ein sogenannt \u201eerfolgreiches Christentum\u201c zu hinterfragen. Dieser Weg f\u00fchrte uns schlie\u00dflich aus der Missionsarbeit hinaus und hin zur Einsicht, dass weder ein dogmatisch-enges noch ein materialistisch-pragmatisches Christentum den N\u00f6ten, Fragen und Widerspr\u00fcchen des echten Lebens standh\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So haben wir unserer geistlichen Reise eine neue Richtung gegeben. Ausschlaggebend f\u00fcr unsere Entscheidung waren viele Dinge \u2013 nicht zuletzt das Unwohlsein, das wir in unserer Position als \u201eBerufs-Christen\u201c empfanden. Die unausgesprochene Erwartung dr\u00fcckte uns, dass wir von Erfolgen und Wachstum berichten sollten \u2013 wo doch stattdessen unbequeme Fragen und unorthodoxe Ideen am meisten zu unserem inneren Zuhause geh\u00f6rten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\"Eine andere Landkarte\"<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der TV-Serie \u201eThe Chosen\u201c gibt es einen fiktiven Dialog zwischen Matth\u00e4us und Jesus, der sich auf die Bergpredigt vorbereitet. \u201eIch will eine Art Landkarte erstellen, wie die Menschen zu mir finden k\u00f6nnen\u201c, verr\u00e4t Jesus und diktiert Matth\u00e4us die ber\u00fchmten Worte eines K\u00f6nigreichs, das wie eine umgekehrte Pyramide anmutet \u2013 die Armen empfangen den Himmel, die Gewaltlosen das Erbe, die Hungernden das Brot. Er zeichnet das Bild einer Gesellschaft, die\nMatth\u00e4us ebenso wenig vertraut war wie uns heute. Entsprechend wundert sich der J\u00fcnger: \u201eWie ist das denn eine Landkarte zu dir hin?\u201c Und Jesus antwortet: <strong>\u201eWenn jemand mich finden will,\nmuss er sich mit Menschen umgeben, die auf diese Art leben.\u201c<\/strong> Ein Leben nach den Prinzipien der Bergpredigt \u2013 das ist nicht nur schwierig, sondern scheint mir\ndem Modell von Erfolgszahlen, Wachstum und \u00dcberzeugungskraft, dem sich eine wachsende\nZahl theologischer Str\u00f6mungen verschrieben hat, diametral entgegengesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den S\u00fcdstaaten der USA, wo wir nach unseren Missionsjahren fast zehn Jahre lebten, beobachteten wir Jahr f\u00fcr Jahr den Vormarsch solcher Theologien. Sie wollen die S\u00e4kularisierung der Gesellschaft mit Mitteln aufhalten, die genau den Prinzipien dieser s\u00e4kularen Gesellschaft entsprechen.\nMan kauft sich politischen Einfluss, man verk\u00fcndet eine \u201eWir gegen die Anderen\u201c\n-Philosophie und wirbt mit religi\u00f6ser Kriegsrhetorik, die der Bergpredigt entgegengesetzt ist. Es ist eine Entwicklung, die auch vor Europa nicht Halt gemacht hat. F\u00fcr uns wurde sie so toxisch, dass wir uns \u00fcber die Jahre von der Bibelschule, von unserer Arbeit und vom evangelikalen Umfeld \u00fcberhaupt verabschiedeten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht jedoch von Jesus. Denn die Landkarte, die Jesus vorschl\u00e4gt \u2013 so leise, schwer zu fassen\nund noch schwerer umzusetzen sie auch ist \u2013, ist die Reise wert. Je mehr wir uns von der lauten\nRhetorik militanter Christen verabschiedeten, desto sehns\u00fcchtiger wurde die Suche nach\nGemeinschaften, in denen Barmherzigkeit, Friedfertigkeit und Schw\u00e4che gelebt werden durften.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie schwer uns das Umarmen von Schw\u00e4che f\u00e4llt, sieht man zum Beispiel daran, wie schnell in manchen Gemeinden vom Karfreitag zum Ostersonntag geeilt wird. Da ist das Kreuz ein notwendiges \u00dcbel, um zur eigentlichen Botschaft, der des Sieges Jesu, vorzudringen. Wir stellen uns Jesus gern vor, wie er, reingewaschen und mit seinen Feinden unter seinen F\u00fc\u00dfen, zur Rechten Gottes herrscht. Das Kreuz ist eine unsch\u00f6ne Erinnerung, die langsam verblasst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch von den Kirchenv\u00e4tern der katholischen und orthodoxen Tradition lernen wir, dass das Kreuz kein Umweg zum Ziel war. Der US-amerikanische Autor und Pastor Brian Zahnd sagt: \u201eChristus regiert nicht durch das \u00dcberwinden des Kreuzes \u2013 Christus regiert <em>vom<\/em> Kreuz.\u201c\nWas Zahnd damit ausdr\u00fcckt: Christus hat nicht f\u00fcr eine kurze Zeit, sozusagen als Tarnung, Schw\u00e4che gezeigt, sodass er sp\u00e4ter in umso gr\u00f6\u00dferer St\u00e4rke regieren konnte. Er hat uns vielmehr gezeigt, dass wahre St\u00e4rke vom Kreuz herab regiert, in Mitleid und N\u00e4chstenliebe, im Zorn gegen\u00fcber Ungerechtigkeit und in Barmherzigkeit gegen\u00fcber den Schwachen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>\"Barf\u00fc\u00dfene Vorbilder\"<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Pers\u00f6nlich erlebte ich das vor allem in Begegnungen mit Menschen, die die Landkarte der\nBergpredigt am eigenen Leib leben. Da ist zum Beispiel William Paul Young, der Autor der <em>H\u00fctte.<\/em>Von ihm lernte ich, dass Gott uns nicht einfach heilen will, damit wir ihm uneingeschr\u00e4nkt dienen oder \u201esein Reich bauen\u201c k\u00f6nnen. Young sagt vielmehr, dass Gott uns zum Spielen einl\u00e4dt. Zum Kindsein. Unbek\u00fcmmert, ohne Agenda, und mit \u00fcberschw\u00e4nglicher Freude. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir sind eingeladen, uns auf dem heiligen Boden der Geschichten anderer Menschen zu bewegen. Auf diesem heiligen Boden habe ich keine Aufgabe zu erledigen, niemanden zu \u00fcberzeugen oder zu rekrutieren. Stattdessen darf ich meinem Gegen\u00fcber begegnen. Ich darf mit-gehen und mit-f\u00fchlen. Statt den Milit\u00e4rstiefeln der Armee Gottes bewege ich mich wie schon Mose barfu\u00df und damit behutsam auf diesem heiligen Boden meines Gegen\u00fcbers. Ich f\u00fchle den Schmerz, h\u00f6re die Fragen, verstehe die Zweifel und sehe die Person. Ich versuche nicht, Probleme zu l\u00f6sen, sondern ich m\u00f6chte anwesend sein. Leise und unscheinbar webt Gott dadurch einen Teppich seiner Gnade auch in den unspektakul\u00e4rsten Begegnungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein weiteres Vorbild ist mir Rachel Held Evans, die vom \"Gro\u00dfartigen Scheitern\" spricht und uns einl\u00e4dt, unsere erfolgloseste Seite zu zeigen. Nicht nur werden wir dadurch nahbarer, wir ermutigen auch unser Gegen\u00fcber, dass Versagen nicht von der Nachfolge disqualifiziert. Gerade denjenigen von uns, die beruflich mit dem Christsein zu tun haben, f\u00e4llt diese Einladung manchmal besonders schwer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eMeine Gnade ist alles, was du brauchst. Meine Kraft zeigt sich in deiner Schw\u00e4che.\u201c Viele Jahre\nhatte ich diesen Vers aus 2. Korinther 12,9 so verstanden, dass das Eingest\u00e4ndnis meiner\neigenen Unzul\u00e4nglichkeit die B\u00fchne f\u00fcr Gottes gewaltige Taten freigibt. Doch diese Sichtweise\ngeht auch wieder davon aus, dass wir nach St\u00e4rke und Erfolg suchen \u2013 nur nicht mehr durch uns\nselbst, sondern durch Gott.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber was, wenn die St\u00e4rke gar nicht das Ziel ist? Was, wenn die Frucht nicht im \u00dcberwinden der\nSchw\u00e4che liegt, sondern darin, deren Wert zu erkennen? Was, wenn Gott nicht an erfolgreichen\nMenschen interessiert ist, sondern vielmehr an solchen, durch deren Schw\u00e4che und\nUnzul\u00e4nglichkeit er uns sein Herz zeigen kann? Was, wenn er uns die folgenden Worte sagt:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Selig die, die keine Antworten haben, denn Antworten waren nie das Ziel.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Selig, die vor mir weinen, denn ich begegne ihnen zutiefst in ihrem Schmerz.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Selig, die den Lauten das letzte Wort lassen, denn ihre unausgesprochenen Worte sind kostbar vor mir.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Selig, die sich voll Sehnsucht nach einer besseren Welt wiederfinden, denn diese Sehnsucht habe ich selbst in ihr Herz gelegt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Selig, die sich lieber besiegen lassen, statt Gewalt anzuwenden. Ihr Kreuz steht aufrecht neben meinem.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Selig, die gelernt haben, die Dinge der Welt mit offenen H\u00e4nden zu halten. Ihr Vertrauen und ihre Demut sind kostbar in meinen Augen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Das ganze Bild sehen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein pers\u00f6nliches Beispiel einer solchen \u201eTheologie der Barmherzigkeit\u201c hat nochmals mit dem Autor Paul Young zu tun. Ich hatte ihn \u00fcber gemeinsame Freunde kennengelernt und verschiedene Veranstaltungen mit ihm besucht, auf denen wir einander besser kennenlernten.\nDaraus entstand ein intensiver schriftlicher Kontakt, in welchem wir \u00fcber Verluste, Schmerz und die Hoffnung, die uns tr\u00e4gt, austauschten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der Zeit merkte ich, wie in mir eine Sehnsucht wach wurde, dass Paul Young nicht nur die Person kannte, die ich heute bin \u2013 die Autorin, Bloggerin, Mutter, Ehefrau und all die H\u00fcte, die ich sonst trage. Ich wollte, dass er mich sah, wie ich mich zur schwierigsten Zeit meines Lebens f\u00fchlte: mit f\u00fcnfzehn. Soeben die Scheidung meiner Eltern durchlitten, unsicher, unwohl im eigenen K\u00f6rper und mit jedem Aspekt meines damaligen Teenager-Daseins. Seit vielen Jahren hatte ich kein Foto mehr von mir aus dieser Zeit hervorgenommen. Hatte diese Zeit verdr\u00e4ngt, aufger\u00e4umt, mich entwickelt und herausgeputzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch mein tiefster Wunsch war, in meiner Schw\u00e4che und Verletzlichkeit gesehen zu werden. Ich wollte, dass die Menschen, die mir wichtig sind, nicht einfach die Judith sehen, die das Leben im Griff hat, sondern auch die, die noch immer von Unsicherheit und dem Bed\u00fcrfnis nach Zuneigung umgetrieben ist. Also h\u00e4ngte ich meiner n\u00e4chsten Korrespondenz mit Paul das peinlichste, in meinen Augen h\u00e4sslichste Bild von meiner Teenagerzeit an und stellte ihm die 15-j\u00e4hrige Judith vor, die noch immer in mir lebt, sodass er \u201euns beide\u201c kennenlernte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus unserer Schw\u00e4che zu leben, \u00f6ffnet den Raum f\u00fcr die \u00fcberw\u00e4ltigende Sch\u00f6nheit der Unvollkommenheit. Genauso ist das Reich Gottes: eine auf den Kopf gestellte Pyramide der vertrauensvollen Hingabe, bedingungslosen Annahme und barmherzigen Liebe, die in dieser\nWelt \u00fcberhaupt keinen Sinn macht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl es sich unserem Verstand immer wieder entzieht, sind wir eingeladen, dieses Mysterium zu umarmen und uns davon ergreifen lassen. Nicht nur in Momenten der besonderen N\u00e4he zu Gott, sondern im Alltag: in Fotos aus unseren schwersten Teenagerzeiten, im unbek\u00fcmmerten Kindsein, im Verstehen der Geschichten meiner Mitmenschen, im Akzeptieren meiner eigenen Unzul\u00e4nglichkeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich darf diese Landkarte mitgestalten. Auf ihr ziehe ich die Milit\u00e4rstiefel aus und gehe barfu\u00df in Richtung Barmherzigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Original dieses Artikels erschien im Mai 2026 im Magazin \"Aufatmen\" des scm-Verlags. <a href=\"https:\/\/aufatmen.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"www.aufatmen.de \">www.aufatmen.de <\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDas Reich Gottes widersetzt sich allen weltlichen Ma\u00dfst\u00e4ben\" \u2013 Ob ein Nachfolger Jesu diesen Satz\nglaubt oder nicht, zeigt sich in seinem\/ihrem Umgang mit Ansehen, Erfolg und Einfluss. (Das Original dieses Artikels erschien im Mai 2026 im Magazin \"Aufatmen\" des scm-Verlags)<\/p>","protected":false},"author":3,"featured_media":2272,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_genesis_hide_title":false,"_genesis_hide_breadcrumbs":false,"_genesis_hide_singular_image":false,"_genesis_hide_footer_widgets":false,"_genesis_custom_body_class":"","_genesis_custom_post_class":"","_genesis_layout":"","_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":true,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","default_image_id":0,"font":"","enabled":false},"version":2},"jetpack_post_was_ever_published":false},"categories":[13],"tags":[62,63,25,36,128],"class_list":["post-2268","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-discipleship","tag-brian-zahnd","tag-faith-journey","tag-rachel-held-evans","tag-sermon-on-the-mount","tag-william-paul-young","entry","no-grid","first"],"aioseo_notices":[],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/i0.wp.com\/www.judithforgoston.com\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/barefoot-map-1-scaled.jpg?fit=2560%2C1707&ssl=1","featured_image_src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.judithforgoston.com\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/barefoot-map-1-scaled.jpg?resize=600%2C400&ssl=1","featured_image_src_square":"https:\/\/i0.wp.com\/www.judithforgoston.com\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/barefoot-map-1-scaled.jpg?resize=600%2C600&ssl=1","author_info":{"display_name":"Judith Forgoston","author_link":"https:\/\/www.judithforgoston.com\/de\/author\/judith-forgoston\/"},"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/pfADN4-AA","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.judithforgoston.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2268","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.judithforgoston.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.judithforgoston.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.judithforgoston.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.judithforgoston.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2268"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.judithforgoston.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2268\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2277,"href":"https:\/\/www.judithforgoston.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2268\/revisions\/2277"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.judithforgoston.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2272"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.judithforgoston.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2268"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.judithforgoston.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2268"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.judithforgoston.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2268"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}